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Neptun im Widder: Der Nullpunkt eines neuen Bewusstseinszyklus


Am 26.01.2026 wechselt Neptun in den Widder.

Was dieser seltene Transit über deine Identität, Spiritualität und gelebte Visionen verrät.


Manche Übergänge kommen nicht mit einem Knall, sondern als feines inneres Innehalten. Als würde etwas in der Tiefe langsamer werden, während sich im Hintergrund bereits eine neue Bewegung formt.


Vielleicht spürst du, dass sich etwas verschiebt, ohne dass du es klar benennen kannst. Alte Vorstellungen fühlen sich nicht mehr stimmig an. Und gleichzeitig ist da dieses leise Wissen, dass etwas Neues anklopft, auch wenn es noch keine klare Form hat.


Viele erleben solche Phasen als persönliches Durcheinander. Vielleicht auch du?


Astrologisch betrachtet sind diese Phasen oft Ausdruck eines größeren Wandels. Wenn sich lange Zyklen schließen und neue beginnen, verändert sich nicht nur dein Außen sondern auch die Fragen, die du an dein Leben stellst.

Vielleicht merkst du, dass Spiritualität für dich nicht mehr nur Rückzugsort ist. Dass inneres Wissen nicht mehr still bleiben will. Dass der Wunsch wächst, das Eigene nicht nur zu fühlen, sondern auch zu leben.


Und genau an so einer Schwelle stehst du JETZT.


Ein neuer 165-Jahre-Zyklus beginnt.

Und du erlebst diesen Neubeginn nur ein einziges Mal.


Mit dem Eintritt von Neptun in den Widder beginnt ein neuer Zyklus, der sich nur etwa alle 165 Jahre öffnet. Einen solchen Neubeginn erlebst du nur ein einziges Mal in deinem Leben.


Neptun beschreibt, wovon du träumst, wie dein Unterbewusstsein arbeitet und wie du Spiritualität erlebst. Wenn er sein Zeichen wechselt, verändert sich die kollektive Sehnsucht und damit auch die innere Richtung vieler Menschen.

Der Widder markiert den Anfang des Tierkreises. Er steht für Geburt, Impuls und das erste „Ich bin“. Für den Moment, in dem etwas nicht länger nur Idee bleibt, sondern ins Leben drängt.


Neptun im Widder verschiebt den Fokus vom inneren Träumen hin zur gelebten Vision.

Es geht weniger darum, was du dir wünschst und mehr darum, wofür du bereit bist loszugehen.

Die Energie zieht vom Wasser ins Feuer. Vom Fühlen ins Verkörpern. Von der inneren Suche in die sichtbare Welt. Was jetzt beginnt, ist kein schneller Neustart. Es ist das leise Entzünden einer neuen Flamme.


Vom Träumen zum Handeln: der spirituelle Urknall


Seit 2011 wanderte Neptun durch die Fische, das Zeichen, das er selbst beherrscht. Vierzehn Jahre lang ging es kollektiv vor allem um Auflösung, Heilung und Sensibilisierung. Viele Menschen wurden feiner und durchlässiger, öffneten sich stärker für Spiritualität und fanden sich zugleich müder, verunsicherter und suchend wieder.


Diese Zeit hat dich gelehrt, tiefer zu fühlen und dich selbst bewusster wahrzunehmen. Sie war notwendig, aber sie war nie als Endzustand gedacht.

Mit dem Eintritt von Neptun in den Widder verändert sich jetzt die Strömung. Die Sehnsucht bleibt auch deine Visionen. Aber sie wollen nicht mehr nur innerlich stattfinden. Sie wollen Gestalt annehmen und in Bewegung kommen.


Es ist, als würde das Leben selbst fragen: Was davon willst du verkörpern?


Dieser Transit konfrontiert uns mit der Lücke zwischen dem, was wir innerlich wissen, und dem, was wir tatsächlich leben. Neptun im Widder erinnert dich daran, dass Spiritualität nicht nur Bewusstsein ist sondern auch Handlung. Dieser Zyklus verlangt den ersten Schritt.


Wenn Vision Form bekommt: Am 20.02.2026 trifft Saturn auf Neptun


Und damit bekommt dieser neue Zyklus ein zweites, entscheidendes Element.

Saturn steht in der Astrologie für Struktur, Verantwortung und Realität.

Für alles, was wachsen will, aber nur Bestand hat, wenn es ein gutes Fundament hat.


Trifft Saturn auf Neptun, begegnen sich zwei Welten:

Traum und Form. Seele und Materie. Vision und Grenze.


Diese Konstellation fragt nicht mehr, was sich schön anhört sondern was auch tragfähig ist.

Viele Menschen spüren jetzt sehr deutlich, wo sie sich selbst immer wieder vertröstet haben. Wo sie von „irgendwann“ gesprochen haben. Wo sie gehofft haben, dass sich Dinge von allein fügen.


Saturn bringt hier eine neue Ernsthaftigkeit. Als Einladung zur Selbstverantwortung.

Wenn du bereit bist, deinem inneren Wissen Struktur zu geben, kann in den kommenden Jahren etwas entstehen, das dich lange begleitet. Dieser Transit belohnt die Bereitschaft, dranzubleiben.


Für wen sich dieser Transit besonders intensiv anfühlt

Vielleicht hast du das Gefühl, dass du in den letzten Jahren innerlich durch eine Art Dauerprüfung gegangen bist. Dass vieles schwerer war, als es nach außen aussah. Dass du Phasen erlebt hast, in denen du dich zurückgezogen hast, ohne genau zu wissen warum.

Gerade wenn du Zwillinge, Jungfrau, Schütze oder Fische in deinem Horoskop stark betont hast, kennst du dieses Gefühl vermutlich sehr gut. Diese Zeichen wurden besonders gefordert, alte Muster loszulassen, Illusionen zu durchschauen und ehrlicher mit sich selbst zu werden.

Vielleicht fühlte sich das zeitweise wie Stillstand an, wie Orientierungslosigkeit oder wie ein inneres Aufräumen, das kein Ende nehmen will.


Wichtig ist: Du hast nichts falsch gemacht.

Diese Jahre waren eine Vorbereitung.


Mit dem Wechsel von Neptun in den Widder beginnt sich der Nebel langsam in Antrieb zu verwandeln.

Das, was sich lange wie Blockade angefühlt hat, kann jetzt zu Treibstoff werden.

Du musst nicht plötzlich wissen, wohin dein Weg genau führt. Aber du darfst beginnen, ihm zu vertrauen.

Und du darfst anfangen, kleine Entscheidungen zu treffen, die sich wahr anfühlen.


Wie du diese Zeitqualität für dich nutzen kannst

Dieser Zyklus verlangt keine radikalen Großentscheidungen über Nacht. Er lädt dich ein, ehrlich hinzuschauen:

Wo wartest du noch darauf, dass sich etwas „von selbst“ verändert?

Wo spürst du eigentlich schon lange, dass du den ersten Schritt gehen müsstest?


Neptun im Widder wirkt am stärksten, wenn du aufhörst, nur über Träume nachzudenken und beginnst, sie in kleinen, realen Handlungen zu verankern.

Vielleicht bedeutet das, eine Idee endlich auszusprechen oder eine Grenze zu ziehen. Vielleicht bedeutet es aber auch, dir selbst ein Versprechen zu geben und es ernst zu nehmen.

Du musst dabei nicht sicher sein. Du musst nicht wissen, wo du in einem Jahr stehst. Was zählt, ist Bewegung.

Und vielleicht ist das die eigentliche Einladung dieses Zyklus: Dir selbst wieder zu vertrauen.


Fragen zur Selbstreflexion

Nimm dir einen Moment Zeit. Und antworte intuitiv:

  • In welchen Lebensbereichen warte ich noch darauf, dass sich etwas verändert, statt selbst den ersten Schritt zu gehen?

  • Wenn ich keine Angst vor Bewertung hätte, was würde ich ab morgen anders machen?

  • Welche Version von mir selbst darf ich langsam loslassen, damit mein wahrer Kern sichtbarer wird?

  • Welche kleine Handlung könnte ich in den nächsten sieben Tagen setzen, die meiner inneren Wahrheit entspricht?


Möchtest du tiefer eintauchen?

In unserer Podcastfolge „Der Nullpunkt - Neptun im Widder“ sprechen ich ausführlich über diesen neuen Zyklus, die Saturn–Neptun-Konjunktion und darüber, wie du diese Zeitqualität bewusst für dich nutzen kannst. 👉 Zur Folge.


Wenn du spürst, dass dich astrologische Zyklen, Zusammenhänge und Deutungsebenen immer mehr faszinieren, ist das kein Zufall.

Astrologie ist eine Sprache, die man lernen kann. Und sie eröffnet dir einen völlig neuen Blick auf dich selbst und dein Leben. Vielleicht ist genau jetzt der Moment, diese Sprache tiefer kennenzulernen. 👉 Wartliste Universe Academy


Deine Nina



 
 
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